25.1.06
23.1.06
Rebstock schneiden

Tu dois laisser un seul sarment (bois). Pas de paires
(2 sarments sur la me pousse).
Ich habe vor ein paar Jahren von Luc vier Rebstöcke erhalten. Luc ist ein Cousin von mir und ist Weinbauer. Er lebt in Morges. Klaro, „les Welsch“ sprechen und schreiben in ihrer Muttersprache und die ist nun mal französisch. Sicher, diese Sprache ist elegant. Die Weinqualität ist mit ihr in viel schöneren Worten zu umschreiben. Nur, trotz meinem kurzen Welschland-Aufenthalt in Yverdon vor 30 Jahren ist mein Vokabular nicht besser geworden. Der Schriftverkehr mit E-Mails und angehängten Fotos sind für Luc wie auch für mich immer wieder eine kleine Herausforderung. Hirntraining und Spass gehört bei unserer schreiberei dazu, er schreibt in französisch und ich in deutsch. Hauptsache der Schnitt am Rebstock ist fachmännisch und die Ernte im Herbst erfolgreich.
Wer weiss, vielleicht sehen wir uns ja an der „Läset“ bei mir.
19.1.06
Journalisten Schrott
Tolles Thema heute, nicht. Aber ich muss da einmal Dampf ablassen. Journalist kann jeder werden, auch ohne Vorbildung. Nach einem zweijährigen Volentariat auf einer oder mehreren Redaktionen, darf sich jeder als Journalist bezeichnen. Und solche Typen werden anschiessend auf die Allgemeinheit losgelassen.Was diese Tage in unserer angeblich einzig(artig)en Lokalzeitung über die VWK BeO geschrieben wurde grenzt an Ignoranz und unsauberen Journalismus. Da betitelt eine Stv. Chefredaktorin in ihrem Blatt eine privat organisierte Kammer als schwammig und nicht mehr therapierbar.Die Verfasserin kennt ja nicht einmal das Leitbild dieser Organisation! Mich macht es wütend, wenn solche Typen privates Engagement für die Region so unqualifiziert kritisieren.
Ich habe meine Wut mit einem Mail an die
entsprechende Redaktion abgebaut. Textlich waren da nicht viele Streicheleinheiten eingebaut. Ich habe in der Wikipedia unter Journalist nachgeforscht. Es stimm, man braucht wirklich keine Grundausbildung!
15.1.06
Carrom

Ich habe mir am Samstag beim Bäume schneiden einen Muskelkater eingehandelt. Das kraxeln in den Baumkronen ist anscheinend nicht mehr ganz mein Ding. Als Schreibtischtäter entspricht dies ja auch nicht einem alltäglichen Anforderungsprofil. Trotz längerem Spaziergang am Sonntag spannen die Oberschenkel immer noch. Bali hatte da einen Geistesblitz und forderte mich heute Abend zu einem Carromspiel heraus. Ihr Gedanke war natürlich, na so ein handicapierter Mitspieler ist einfach zu schlagen und in die Versenkung zu spielen. Mit viel Gelächter und verbissenen Spielzügen versuchten wir einander auf die Verliererseite zu bugsieren. Na ja, irgend jemand musste ja verlieren sonst wären wir immer noch am Spiel. Kennst Du Carrom nicht, hier ist der gute Link dazu. Viel Spass beim Finger - Billard.
10.1.06
Engpass

Da sitze ich vor dem Kompi, stiere auf den Bildschirm, die Finger liegen lahm auf der Tastatur. Keine Inputs kommen von der Gedankenzentrale herunter und Besserung ist nicht in Sicht. Ich suche nach Themen und Titeln, nur die Leere macht sich breit. Die Schreiblust ist auch weg. Sicher, das neue Jahr soll man unbelastet beginnen, dass sich dies jedoch auf diese Art und Weise ausdrückt, finde ich eher beunruhigend. Krankenkassenpflichtig sind diese Symptome vermutlich eh nicht, sie sind aber lästig. He nu, warten wir’s ab, was Freitag der 13te bringt. Abergläubisch bin ich nicht, vielleicht bringt dieser Tag ja eine gute Story.
1.1.06
1. Jänner Kracher

Das neue Jahr hat pünktlich, genau um Mitternacht angefangen. Der Morgen verlief etwas harzig. Klaro, man ist ja auch wieder ein Jahr älter. Nach einem 2stündigen Marsch im Schnee oder Schneeglätte hat sich die verloren gegangene Struktur wieder reanimiert. Am Nachmittag mit meinem ehemaligen Kindergarten-Kollegen Jämpu ausgiebig z'Vieri geschlemmert. Zum Apero den Rest Nuttendiesel vom Jahreswechsel, als Hauptgang Käse, Schinkengipfeli, Rüebli- und grüner Salat, dazu etwas Rotwein aus der Familiendynastie.
So gestärkt gingen wir an den 1. Jänner Kracher. Roots 66, live auf der Openair-Bühne, mit grundsolidem Rock'n Roll aus den 60er- und 70er Jahren liess die Kälte rasch vergessen. Punkt 18.00 Uhr ein wunderbar krachendes Feuerwerk. Auf der Bühne anschliessend Kandelbauer aus Grindelwald und zu guter letzt Polo Hofer, die steinalte Koryphäe aus der Region, zusammen mit den Roots 66. Es war nicht die Kälte welche zum Hüftschwung animierte, sondern der rockige Rythmus. Das ganze Programm gratis, nur der Glühwein kostete etwas. Ich finde, das ist ein guter Jahresanfang!

