24.9.07

Carrara und Rückreise


Abfahrt in Riva del Sole bei dunstigem Wetter, aber immer noch 25 Grad Wärme. Die letzte Pendenz auf unserer Besichtigungsliste, die Steinbrüche von Massa Carrara, haben wir uns aufgehoben für die Rückreise. Die Sicht wurde immer klarer und damit auch unsere Lust die Marmorbrüche noch zu besichtigen. Spätabends Heimkehr.

21.9.07

Pisa, Lucca


Pisa ist ein Muss, wir haben uns auf den Turm und die umliegenden Gebäude beschränkt. Nach einer Stunde haben wir uns vom Touristenrummel verabschiedet und sind nach Lucca gefahren. Lucca ist eine schöne weisse Stadt mit gut erhaltenen Stadtmauern, einem Meer von Türmen und ganz vielen schönen Läden.

20.9.07

Pitigliano – Sorana

Die Stadt Pitigliano steht auf einem vulkanischen Tuffstein und ist rund um einen befestigten Palazzo gebaut. Es gibt viele winzige Strassen und ein Teil der Stadt hat jüdischen Ursprung, es gibt da noch immer eine Synagoge und Läden mit koscheren Lebensmitteln. Die winzigen Gässchen gaben tolle Fotosujets. Sorana ist ebenfalls auf einen Tuffsteinhügel erbaut worden und wir sind wieder treppab, treppauf gelaufen. Erst als wir wieder beim Auto waren, sind uns unsere schmerzenden Füsse aufgefallen. Wir waren froh zurück zu fahren und uns noch ein wenig am Strand auszuruhen.

19.9.07

Montalcino, Pienza, Montepulciano


Heute wollen wir mal die berühmten Weingebiete angucken. Erstes Ziel ist Montalcino. Schönes Städtchen mit einer schönen Kathedrale. Viele Weingeschäfte und ganz viele Amerikaner. Wir haben uns in einem der Läden umgeschaut und fanden eine Flasche Wein (Jahrgang 2003) zum Preis von 468 Euro.

Pienza ist das Heimatdorf von Papst Pius II, welcher sein Dorf von einem Architekten in ein Rennaissance-Städtchen umbauen liess (1487). Schliesslich muss ein Papst eine Sommerresidenz haben, ich frage mich nur, was die ursprünglichen Bewohner davon hielten. Das Städtchen ist wirklich reizend und die Strassen heissen Via dell’Amore, Via del Bacio, Via delle Fortuna usw. Hier ist die Heimat des Pecorino-Käses und natürlich gibt’s hier auch herrlichen Wein.

Nach vielen Kurven erreichten wir dann Montepulciano. Noch vor der Stadtmaurer, am Ende einer langen Zypressenalle, steht die Kirche Madonna di San Biago. In der Altstadt dürfen keine Autos verkehren und die Stadt ist sehr beindruckend. Die Häuser haben ganz tiefe Keller, wo heute Wein von den renommierten Weinhandlungen eingelagert werden. Die Kellergewölbe (stammen aus Etruskerzeiten) kann man besuchen und wir kamen uns ziemlich klein vor in diesen dunklen Gewölben, die bis zu 12 Meter hoch waren. Den Wein haben wir probiert und dann von einem Kauf abgesehen, nicht ganz unser Geschmack und auch nicht ganz unsere Preisklasse.


18.9.07

Siena


Früh aufgestanden, wir wollen wenn möglich vor dem grossen Touristenstrom in Siena ankommen. Eine weise Entscheidung, so können wir den Torre del Mangia noch ziemlich ungestört besteigen und den rot gepflasterten Platz von oben fotografieren. Der Dom, die Gässchen und die Gebäude in Siena sind schön und beeindruckend. Je näher es gegen Mittag geht, desto mehr Leute sind da und bald ist in den Gässchen kaum mehr ein angenehmes Vorwärtskommen möglich. Wir ziehen uns diskret zurück und besichtigen auf dem Rückweg noch die Ausgrabungen von Vetulonia (Etruskerstadt) in der Nähe von Castiglione.




17.9.07

Castiglione della Pescaia und Umgebung


Fahrradtour dem Meer entlang bis ins Naturschutzgebiet. Wir beobachten Flamingos, Eidechsen, Krebse und riesige Fische. Später: Strand, Meer, essen und trinken.


16.9.07

Scarlino, Massa Marittima, Suveretto


Weils Sonntag ist, wollen wir uns nur in der Umgebung umschauen. Hier gibt’s viele kleine mitteralterliche Städte im Landesinnern. Scar
lino ist erst am Erwachen und es sind noch keine Touristen da. Massa Marittima ist ziemlich beeindruckend, leider kommt ein Gewitter auf und wir müssen die Besichtigung abbrechen und unter einem alten Torbogen Schutz suchen. Schliesslich gehen wir durch den Regen zum Auto zurück (dort hätten wir sowohl Regenjacken, wie Schirme) und sind bis auf die Haut nass. Wir schauen uns dann noch die Umgebung von Lardello mit den Schwefelkraftwerken und Suveretto ein weiteres mittelalterliches Städtchen an, und fahren dann zurück nach Riva del Sole.

14.9.07

Volterra, San Gimignano

Kurzer Spaziergang über den Markt von Follonica, dann weiter nach Volterra. Eine antike Stadt, die auf einem Hügelzug thront. Wir sehen sie schon von weit her, was uns etwas irritiert sind die grauen, gepflügten Felder rundherum. Wo bleibt die grüne Toscana, die wir in den Reiseführern und den Ansichtskarten sahen? Verständlich, die hatten hier ja Sommer und zwar ohne ständigen Regen und drum sind die abgeernteten Felder grau. Die Stadt ist sehr interessant und fotogen, hier gibt’s viele Läden, wo man Souvenirs aus Alabaster kaufen kann.

San Gimignano, Stadt der Türme. Auf einen diesen Türme sind wir dann gestiegen und die Aussicht war sehr beeindruckend. Je höher der Turm war, den eine Familie baute, desto mehr Prestige und Macht hatte sie. Heute bestehen noch 13 von ursprünglich 76 Türmen.Über kurvenreiche Strassen erreichen wir unser zu Hause erst bei Dunkelheit. Wir holen Takeaway-Pizza geniessen den warmen Abend und nach dem Schlummertrunk geht es müde ab ins Bett.

12.9.07

Thermen von Saturnia


Fahrt zur Halbinsel Monte Agentario. Gemäss Karte gibt es von Porto San Stefano eine Strasse rund um die Insel. Leider ist der letzte Teil der Strasse mehr als baufällig und schliesslich nur noch ein Feldweg. Zum Glück finden wir einen Platz, wo man knapp wenden kann und fahren etwas frustriert zurück. Wir besichtigen über einen anderen Weg doch noch Porto Ercole und fahren dann zu den warmen Quellen in Saturnia. Diese sind öffentlich und jedermann kann dort gratis baden.


10.9.07

Castiglione della Pescaia, Riva del Sole


Wir sind in unserem Feriendomizil angekommen. Die nächsten zwei Tage haben wir die Umgebung erkundet und am Strand im Liegestuhl die Seele herumbaumeln lassen. Nach der intensiven Zeit in Florenz war dies eine Wohltat.

8.9.07

Florenz


Florenz, das war die erste Etappe und unser Ferienanfang in der Toskana. Wir blieben über das Wochenende und erkundeten die Stadt von A bis Z. Florenz hat viel zu bieten und die zwei Tage waren fast zu kurz um alle Eindrücke richtig zu verarbeiten. Wir gehen sicher noch einmal hin.