31.10.08

Winteranfang 2008/09

Hallo, hier bin ich, der Winteranfang Saison 2008/2009. Ich habe im Berner Oberland fast alle überrascht. Ich verschneite eine alte Bestmarke! In Grindelwald lag am 30. Oktober 2008 42 cm Neuschnee! So viel wie seit 1939 nie mehr. Das ist ein starkes Versprechen für eine gute und ausgiebige Wintersaison. Also, macht eure Skis startklar. Passt der Skidress noch? Wie ist's mit der Kondition? Noch habt ihr Zeit euch den neuen Gegebenheiten anzupassen. Doch schon bald beginnt die neue Wintersaison. Ich wünsche viel Spass, euer Winteranfang.

22.10.08

Herr der Schriften und Schilder


Der von der Bernischen Stiftung für angewandte Kunst verliehene Designer Preis geht an den Unterseener Adrian Frutiger. Die Preisverleihung findet Dienstag 21. 10. 08, 18.00 Uhr im Rathaus Bern statt.


He, da will ich hin, war mein erster Gedanke als ich diesen Zeitungsbericht las. Ich bin ein stiller Fan von Adrian Frutiger und somit startete ich am frühen Abend Richtung Bern. Ich war vermutlich der einzige nicht geladene Gast an dieser Veranstaltung. Umso mehr genoss ich diesen Abend. Auch in seinem 80zigsten Altersjahr hat Frutiger seinen Schalk nicht verloren. "I bi de dr Adrian", war sein kurzer Einwurf, als das Kunstpreis-Patenkind Theres Langenegger in ihrer Dankesrede ihn mit werter Herr Frutiger ansprach.

Gesprochen und musiziert wurde noch viel im Rathaus. Ich war ein wenig stolz, dass ich an diesem Anlass teilnehmen konnte und nutze die Gelegenheit für Fotos von der Ausstellung über Frutigers Schaffen.

20.10.08

Torte und Durchzug


Diese wunderbare Torte gab es zur etwas verspäteten Geburtstagsfeier von meiner Frau Erika. Tochter Karin hatte einmal mehr eine spontane Idee und brachte uns diese Kreation als Dessert zum Geburtstags-Schmaus. Die Torte
überstand den Bahntransport erstaunlich unbeschädigt. Die Anzahl Kerzen darauf repräsentieren nicht das genaue Alter des Geburtstagskindes, sie lässt aber Platz für ein paar Interpretationen.


Dieses Foto schoss ich gestern Nachmittag. Der Wohncenter auf der anderen Strassenseite veranstaltete an diesem Sonntag einen Tag der offen Türe. Das milde Herbstwetter sollte vermutlich verkaufsfördernd in die Ausstellungsräume fliessen. Wie man sieht, passierte das Gegenteil. Chalet Durchzug war angesagt und der Dekor-Vorhang blähte sich wunderbar auf. So kam ich nebst meiner Grilltätigkeit für den Geburtstags-Schmaus auch noch zu diesem Bild.

15.10.08

Autofriedhof


Am Sonntag waren wir an der Derniere der Kunstausstellung im Autoabbruch Messerli in Kaufdorf. Wir waren nicht die einzigen Besucher. Laut den Medien pilgerten an diesem letzten Ausstellungstag rund 4000 Besucher nach Kaufdorf. Nach rund 3/4 Std anstehen, gelangten wir zur Kasse, bezahlten den Obulus von je 13.- Franken Eintritt und stürzten uns anschliessend ins Getümmel. Nebst dem alten Schrott welcher zum Teil aus der Vogelperspektive begutachtet werden konnte, waren da die neusten Kreationen vom Digitalmarkt im Einsatz. Natelkameras, Winzlinge von Digitalkameras, Profikameras mit Riesenzooms oder Macros, die Leistungsschau war enorm. Die Kontraste auch. Hier im Gestrüp ein still dahin rostender, steinalter DKW 3=6, daneben der vermeintliche Profifotograf mit dem neusten Equipment von Nikon auf der Suche nach dem besten Bildausschnitt. Es war eine interessante Ausstellung. Unsere Kamera hatten wir natürlich auch dabei. Der Link "mollet chrigel's foto" bringt dich zu unserer Knipserei.
Viel Spass.


6.10.08

Wetterkapriolen


Der Freitag ein pflotschnasser Tag mit Schneefall bis auf 1200 Meter, der Samstag noch schlechter als der Vortag und am Sonntag Ausflug- und Wanderwetter. Ich glaube, der Wettergott will uns ein wenig foppen. He nu so de. Nach dem Morgenessen fuhren wir mit Freitickets auf den Harder und genossen dort bei gutem Wetter die wunderbare Aussicht. Dank den warmen Sonnenstrahlen war beim Restaurant Harder Kulm auf 1322 Meter sogar die Terrasse offen. Mit etwas Glück konnten wir zwei freie Sitzplätze ergattern. Der Weisswein als Apero schmeckte uns ausgezeichnet und der Wetterfrust vom Vortag verflog bald einmal. Gegen Mittag wurde der Besucherandrang für uns zu gross. Zurück in Interlaken begaben wir uns noch ein wenig an den Brienzersee. Wer weiss, vielleicht war dieser Sonntag der Schlusstag vom Altweibersommer 2008.

3.10.08

Regen und Schneefall bis 1200 Meter


Das Haus in Isenfluh wird im Winter mit Holz beheizt. Schön und romantisch ist es, in der Stube den wärmeden Flammen im Chemineofen zu zuschauen. Bis dies jedoch so weit ist, braucht es bestimmte Vorarbeiten. Dies betrifft vor allem das sicherstellen des Holzvorrates. Das Datum für das gemeinsame Tagwerk fanden wir eigentilch noch rasch, dass der Wettergott uns dafür mit Nässe, Kälte und Schneefall bis 1200 Meter belohnte, fand ich nicht gerade gerecht. Als wir zum Schluss des Tagwerkes auf dem Vorplatz des Hauses noch die letzten Aufräumarbeiten machten, riss der Wolkenhimmel plötzlich auf und das Silberhorn zeigte sich mit dem Neuschnee in seiner schönsten Pracht.